Cantaloop Hamburg

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Vielviel Resonanz

“Und wo steht der Chor?!”
Manch ein Gast mag sich beim Betreten des Raumes verwundert die Augen gerieben haben. Entsprachen die in Form einer Arenabühne ausgerichteten Stuhlreihen nicht der Sitzordnung, die man im Allgemeinen von Chorkonzerten gewohnt ist. Überhaupt war einiges anders an diesem Juniabend – auch für uns. Aber dies war ja auch nicht irgendein Konzert – es war der Abend, auf den wir, großzügig gerechnet, seit knapp zwei Jahren hingearbeitet hatten – beginnend mit der Entscheidung, das „Experiment CD“ anzugehen.

CDRelease

Jetzt halten wir unsere „Kaleidoscope Songs“ endlich in den Händen – was liegt da näher, als das Dutzend Pop-Perlen aus sieben Jahren Cantaloop-Geschichte mit Stil in die Welt zu entlassen?
Mit dem resonanzraum hatten wir uns für unser CD-Release-Konzert Hamburgs Club des Jahres 2016 gesichert, inklusive Bar, Lounge-Charakter und Blick aufs Millerntor-Stadion.
Für diesen besonderen Rahmen war uns die frontale „wir oben auf der Bühne und ihr unten im Publikum“-Positionierung einfach nicht genug! Also nutzten wir den Abend für Klang- und Aufstellungsexperimente, die den Gästen Cantaloop-Sound aus allen Perspektiven ermöglichten. Mal voll umschlossen wie bei „Man in the mirror“, mal sternförmig von innen nach außen („Hold back the river“), mal komplett im Dunkeln („Here comes the flood“) – und das ganz geschmeidig, denn unsere Schuhe und Strümpfe hatten wir gar nicht erst mitgebracht. Für echte Erdung auf dem warmen Holzboden. Und kühl war es am Ort des Geschehens ohnehin nicht.

Als Gruß an all jene, die beim knappen Kartenkontingent nicht mehr zum Zuge gekommen waren, schalteten wir uns zum Finale live: „Ain´t nobody“ als 360°- Video auf Facebook machte es möglich. Die anschließenden Standing Ovations des Publikums nutzten wir, ließen kurzerhand die Stühle verschwinden und machten den Saal zur Tanzfläche. Das DJ-Duo Señor Rita und Monsieur Le Schlö legte auf und sorgte für nächtliche Stimmung auf dem Parkett – ergänzt durch flüssige Abkühlung aus der gut sortierten Bar und die erste Inspektion unserer CD. Warum eigentlich kann nicht jeden Abend CD-Release sein …?