Cantaloop Hamburg

Aktuelles

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Oktober-Fest

Wie gut, dass es jetzt passiert!
Ort: Samstag, 07. Oktober, Aula der Rotheschule. Während es draußen nachmittägliche Bindfäden regnet, feilt Cantaloop am letzten Schliff für den sonntäglichen Auftritt bei der Choralle, dem Hamburger Vorentscheid des Deutschen Chorwettbewerbs. Und nebenbei glättet der eine oder andere auch die letzten Unsicherheiten. Wann heißt es slide, wann heißt es glide? (Chöre der Kategorie G.1 wissen vermutlich, wovon wir sprechen!) Ist die Achtel nun vorgezogen oder nicht? Wie gut, dass es jetzt passiert! Und nicht morgen!

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Auftritt mit Aussicht

Dem Himmel so nah – oder auch: der höchste Auftritt in der bisherigen Cantaloop-Geschichte. Das war für uns die „Lange Nacht des Singens“ in der Elbphilharmonie. Wann konzertiert man schon in der 13. Etage mit Blick auf das grandiose hanseatische Hafenpanorama? Singt sich mit den Vokalkünstlern von Voces8 ein? Und schmettert zum Finale Händels Hallelujah im Großen Saal gemeinsam mit rund 1000 Mitsängerinnen (einschließlich des fast schon obligatorischen Selfies)? Wenn an diesem ​ersten ​Julitag eines deutlich wurde, dann dies:

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christoph spricht, melanie lacht

Chorkonzerte mit Cappuccino

Innerhalb von 17 Stunden kann man einiges schaffen: Sich in den Flieger quetschen und von Dubai nonstop nach Auckland fliegen. Den Hamburg-Marathon laufen – achtmal, als Schnellster und ohne Pause. Oder entspannt bleiben und zwei Konzerte geben. Cantaloop hat am letzten Wochenende genau das getan. Vor heimischer Kulisse und mit Frühlingsgefühlen.

++ Samstag, 16. April ++

Die Bar ist aufgebaut, die Tische dekoriert, die Kaffeemaschinen brodeln und die Abendkasse lächelt erwartungsvoll. Damit zwei Konzerte und das Drumherum wie am Schnürchen klappen, braucht es gute Nerven, die nötige Ruhe – und ein plietsches Organisationskommittee mit Blick fürs Detail. (Danke Anna, Nele und all den anderen fleißigen internen und externen helfenden Händen!). Rund 50 Karten waren für den Samstagabend noch zu haben – und die ersten Spontankäufer eine Stunde vor Konzertbeginn stimmten erwartungsfroh!

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voc.cologne 2016 oder: Da simmer dabei!

An manchen Tagen läuft es einfach. IC 2213 Richtung Süden setzte sich an diesem Januarfreitag nicht nur pünktlich in Bewegung, sondern rollte trotz befürchtetem Eischaos rechtzeitig über die Rheinbrücke. Cantaloops erster Ausflug nach Köln – und was für ein Programm! Zwei Konzerte. Magische Workshopmomente. Gemeinsame Proben. The Real Group nebst drei ungemein wohlklingenden und sympathischen Partnerchören. Und ein Orgateam, das einen ganz zu Hause fühlen lässt: Willkommen bei der voc.cologne 2016!
Schon die ersten Probetöne von George Michaels „Freedom“, die uns in der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) begrüßten, ließen erahnen, dass wir in den kommenden zweieinhalb Tagen Gesang der Extraklasse zu hören bekommen. Welch eine Ehre, dabei zu sein!
Und die Ahnungen täuschten nicht. Das voc.cologne Exclusiv-Arrangement von „They don´t really care about us“ mit rund 150 SängerInnen nebst Schlagwerk auf die Bühne zu stellen erzeugt mehr als Gänsehaut. Und ein an beiden Konzertabenden ausverkauftes Haus setzt dem Ganzen dann die Krone auf!
Cantaloop entschied sich für das Samstagskonzert, getreu des diesjährigen voc.cologne-Themas „Wasser“ für das Trio Peter Gabriel („Here comes the flood“, Arr. Christoph Gerl), James Bay („Hold back the river“, ebenso von Christoph) Kimbra („Settle down“, Arr. Till Buddecke) und bat am Sonntag neben James auch noch Sara Bareilles („Kaleidoscope Heart“/“Uncharted“, Arr. von Till) und Michael Jackson auf die Bühne. („Man in the Mirror“, Arr. von Christoph). Neues Jahr, neue Farben: Unser neues Outfit setzt  2016 Akzente in Blau, Weiß, hellem Grau und Silber – wir sind eben doch ein Chor mit hanseatischer Seele.
Höchst inspirierend war der sonntägliche Chorleitertausch, der uns in den Genuss einer Probe mit Anne Kohler brachte (Hallo, liebe Pop Ups – wir freuen uns schon sehr auf die Begegnung mit Euch im April!) Ganz zu schweigen von Übesessions mit der Real Group und dem intensiven Austausch von Sängerin zu Sänger, der bei einem solchen Festival mindestens so wichtig ist wie die gemeinsame Musik. Man kann ohne Übertreibung sagen: Wir haben kofferweise Eindrücke mitgenommen und lassen uns musikalisch-beseelt durch die Tage tragen.
Am Rhein lernten wir aber noch mehr:
  • Köln ist die Stadt der kurzen Wege: Hauptbahnhof, Hostel und Hochschule lagen fußläufig nur einen Katzensprung entfernt.
  • In ehemaligen Gotteshäusern lässt es sich passabel frühstücken.
  • Ein „Halver Hahn“ ist KEIN halbes Hähnchen.
  • Konzerte von mehr als drei Stunden können lang sein. In Köln verging die Zeit wie im Flug.
  • Auch in einem rappelvollen Konzertsaal mit hunderten Zuschauern kann es ganz lange ganz still werden (Nach der Real-Group Zugabe „Mu ruoktu lea mu vaimmus“)
Danke ans Kölner voc.cologne-Team (insbesondere Erik Sohn und Stephan Görg) für ein Wochenende, das in Erinnerung bleiben wird!
P.S.: Wer mit der zuweilen etwas rauen Herzlichkeit der Kölner Kellner (Köbes) Bekanntschaft machen möchte, setze sich zu später Stunde in ein ortsübliches Brauhaus, bestelle ein Alster und warte ab, was passiert …

Ein Abend mit „Happy Ending“

Die besten Konzerte sind jene, bei denen selbst der Gastgeberchor noch überrascht wird. Und die Überraschung war groß bei den Damen und Herren vom ChorColores (und nicht weniger bei uns) angesichts der Besucherschlange, die sich bereits 50 Minuten vor Konzertbeginn vor der Pauluskirche aufgereiht hatte. Um kurz vor sieben waren nicht nur sämtliche Plätze, sondern auch die eilig herbeigeschafften zusätzlichen Stühle besetzt – unsere Schleswiger Freunde verstehen offensichtlich etwas von guter Öffentlichkeitsarbeit. Und noch viel mehr von Gastfreundschaft und gutem Gesang! Die rund 45 SängerInnen unter der Leitung von Björn Mummert präsentierten im ersten Teil des Abends ein Programm aus Klassikern und Eigenkompositionen, bei dem man einfach mitgehen musste: Wippend, summend,  schwingend.  Da war weit mehr als „love in the air“!
Cantaloop übernahm daraufhin gerne den Staffelstab – und wir merkten bereits nach dem Auftakt mit Adeles „Skyfall“: Es geht richtig was im Publikum! Der gute Draht in den Zuschauerraum setzte noch eine zusätzliche Portion Adrenalin frei- und sorgte auch für zwei erfolgreiche Premieren: James Bays „Hold back the river“ im bedächtig und rhythmisch erfrischenden Arrangement von Christoph Gerl feierte ebenso Feuertaufe wie die „doppelte“ Sara Bareilles, deren Song „Kaleidoscope Heart“ nahtlos in ihr zweites Werk „Uncharted“ überging und exklusiv für Cantaloop von Till Buddecke in Szene gesetzt wurde.
Apropos Feuertaufe: Gleich fünf „Loopies“ feierten in Schleswig ihre Bühnenpremiere und bescherten gemeinsam mit den Sängern beider Chöre dem perfekten Abend ein „Happy Ending“. Was will man mehr?
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Mehr Dur als Moll

Heiß war es in der Aula der Tellkampfschule in Hannover. Und das nicht nur musikalisch gesehen, sondern auch ganz konkret. Nur ab und an meinte man ein Lüftchen auf der Haut zu spüren, das vom nahen Maschsee zu uns herüberzog. Welche Wohltat! Es sollte nicht die Einzige bleiben. Wohltaten erlebten wir an diesem Wochenende am laufenden Band. Solche für Ohren und Augen, für den Gaumen und besonders fürs Herz. Aber von Anfang an.
Sehr gespannt bestiegen wir am 13. Juni unseren „Tourbus“ auf dem Weg in einen der deutschen A-Cappella-Hotspots. Hannover macht schließlich in Sachen Vokalgesang ordentlich von sich reden. Mit Maybebop und Juicebox als Vertreter der niedersächsischen Landeshauptstadt haben wir uns bereits Bühnen teilen dürfen, clazz, den jungen Konzertchor Hannover, kannten wir noch nicht. Es wurde also Zeit!

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Ein Sixpack Erfrischungen

Das wurde aber auch Zeit. Genau sechs Monate und acht Tage hatten wir uns rar gemacht von den näheren und ferneren Konzertbühnen. Und so war es uns eine Ehre, an diesem sehr frühlingshaften Freitagabend einen Abstecher ins idyllische Bergedorf zu machen. Der Chorverband Hamburg, die Körberstiftung und die Bergedorfer Zeitung hatten mit dem 1. Chorfestival Bergedorf gewissermaßen die Picknickdecke ausgebreitet, auf der wir uns entspannt niederließen und ein erfrischendes vokales Sixpack beisteuerten.
Die Bergedorfer Zeitung bescheinigte uns eine „atemberaubende Akkuratesse“ … das erfrischt unser Chorgemüt doch ganz ungemein.
Foto: Re Heller

Chormenü mit Sahnehäubchen

Es war ordentlich was los an diesem Abend des 2. Oktober. Nicht nur in der KulturKirche, sondern auch drumherum. Die Mischung aus Feierabendverkehr und bevorstehendem langen Wochenende legte sich über die Stadt und sorgte für eine intensive Verlängerung der Fahrtzeiten zwischen Punkt A und B. Aber schließlich, und darauf kommt es an, erreichten sowohl Sänger und auch Zuhörer rechtzeitig den ehrwürdigen Bau von St. Johannis. Und, soviel sei vorweg gesagt: Etwaige Hektik und Agressionsstau waren nicht erst am Ende des Abends wie weggeblasen.

Nachdem wir 2012 gemeinsam mit Vocal Line in der Laeiszhalle den Schlusspunkt von „acappellica – vocalhamburgfestival“ gesetzt hatten, durften wir nun den Startschuss geben für weitere vier Tagen voll von Konzerten, Workshops und gesanglicher Inspiration. Unsere Inspiration an diesem Abend hieß JuiceBox: Sechs Damen und Herren, die aber sowas von singen können! Und zwar sowohl im Sextett als auch als ungemein verfeindernde Sahnehaube auf dem Cantaloop-Menü.

Da wurde Linas Reise im „Norwegian Boatsong“ noch eine ganze Spur magisch-mystischer und Jan Delays „Klar“ rockte das Haus mit ordentlich rhythmischem Wumms. Ganz nebenbei bekam Cantaloop noch einen Crash-Kurs in finnischer Sprache aufgetischt: Gemeinsam mit JuiceBox brachten wir „Tuuleni“ („Mein Wind“) auf die Bühne. Aber auch das weitere Cantaloop-Programm wurde mit der einen oder anderen Überraschung gewürzt, etwa als Christoph für Michael Jacksons „Man in the mirror“ kurzerhand seinen angestammten Platz vor der Bühne verließ, um sich spontan in einen Bass erster Güte zu verwandeln, der uns dennoch taktvoll bei der Stange hielt. Das ist der Stoff, mit dem Festivals beginnen!

Und so kamen die meisten von uns auch an den Folgetagen in den Genuss gesanglicher Sternstunden u.a. von Vocal Line, Rajaton, Postyr Project und str8voices, nicht zu vergessen die intensive Arbeit an Rhythmus, Groove oder dem richtigen Ton im Rahmen der Workshops. Liebes acappellica-Team: Hut ab vor diesem erneuten Festival-Meisterstück! Ihr habt das klargemacht!

Foto: Re Heller

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Heißes Pflaster Winsen/Luhe

Das war sogar noch ein wenig mehr als Heiligabend an diesem 6. Juli: Bis hinauf auf die Orgelempore drängte sich das Publikum aus Winsen und Umgebung an diesem Juli-Sonntag in der örtlichen St.-Marien-Kirche. Die Winsener scheinen zu wissen: Wo Summer a cappella drauf steht, ist Musik mit höchstem Genussfaktor drin. Mehr über die begeisterten Publikumsreaktionen >> schreibt der „Winsener Anzeiger“.
Genuss war an diesem Tag für uns ohnehin ein gutes Stichwort: Die Tische im Gemeindehaus bogen sich geradezu unter süßen und herzhaften selbstgemachten Köstlichkeiten, gestiftet von unseren Partnerchören dieses Abends (Exquisit! Herzlichen Dank für diesen Empfang!). Schnell noch ein Stückchen Kuchen auf die Hand und ab zum Soundcheck. Schon der Weitblick von der Bühne in den weiten, noch unbesetzten Kirchenraum machte Spaß, die Akustik ebenso. Und zunächst war es auch noch erfrischend kühl …
Wenig später allerdings dampfte die Luft. Wenn sich in der ersten Halbzeit gleich vier Chöre die musikalischen Bälle zuspielen, ist das die fast schon logische Folge. Mit den Ensembles Pop Secret, Sound & Pepper, den Fly-Hill-Gospelsingers und den Joyful Voices St. Marien, die sich mit sichtbarer Begeisterung der Pop/Jazz-/Gospel-a-Cappella-Literatur widmen, brauchen die Winsener wahrlich keine Sorgen zu haben, dass ihnen der Gesangsnachwuchs ausgeht.
Kirche und Bühne waren nun optimal angeheizt für das knapp einstündige Cantaloop-Finale, das wir zusätzlich mit einer Premiere würzten: Michael Jacksons Man in the mirror im Arrangement von Christoph Gerl wollte an diesem Abend einfach raus. Und die Zuhörer nahmen unser Angebot dankend an. So singt man gerne!
Das lange und erfüllende Konzert endete mit einem Klassiker: Coldplays Viva la vida in der Version von Vocal Line gehört inzwischen zum Repertoire zahlreicher Chöre landauf landab. Gesungen von allen rund 150 SängerInnen des Abends in Aufstellung rund um das Publikum kann jedoch auch ein Klassiker noch ungehörte Seiten zeigen.
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„Big Time“ in Lübeck (22.03.) und Stade (23.03.)

Die Platzverhältnisse entsprachen in etwa jenen der Shanghaier Metro zur Rushhour. Gedränge, kein Vor, kein Zurück und von der hinteren Tür noch ordentlich nachschieben. Dabei war dies ein gewöhnlicher Lübecker Linienbus. So ist das, wenn etwa 40 SängerInnen aus zwei Chören, bepackt mit Taschen, Koffern und Kleidersäcken, nur ein Ziel haben: „Voices Only“, das mittlerweile fest im Kulturleben der Marzipanstadt etablierte Festival der Stimmen und der Stimmung.
Bereits zum 5. Mal hatten die Baltic Jazz Singers um ihre Leiterin Ingrid Kunstreich diesen Event im Lübecker Kolosseum auf die Beine gestellt – und in den Umkleideräumen sogar an die von uns heiß ersehnten Gummibärchen gedacht, die uns bereits 2012 die Teilnahme an „Voices Only“ versüßt hatten. Weiterlesen