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Aktuelles

Cantaloop auf der Langstrecke

Jetzt haben auch wir es getan. Now on track: Die Cantaloop- Homevideo-Premiere. Wir sind natürlich nicht die Ersten, die aus heimischen Wohnzimmern in mühevoller Feinarbeit ein vokales Gesamtwerk zusammengepuzzelt haben. Aber wer sich an „Run boy run“ von Woodkid (Arr. Christoph Gerl) wagt, sollte nicht gleich lossprinten, sondern wohlüberlegt Anlauf nehmen, um die Strecke durchzuhalten. Cantaloop im Laufmodus gibt es hier. Viel Spaß beim Anfeuern!

2020, wir müssen reden!

Es gab eine Zeit, da gehörte der gemeinsame Gesang zu den gesündesten Aktivitäten überhaupt. Gleichsam gut für Körper und Seele. Dann kam das böse „C-Wort“ und machte das Singen zum Hochrisiko. 2020 ging nicht so richtig viel für uns. Aber deswegen auf den obligatorischen Cantaloop-Jahresrück- und -ausblick verzichten? Soweit kommt das noch! Zu 2020 hätten wir dann doch etwas mehr zu sagen als „Danke für nix!“ Außerdem soll man seine Feinde ja umarmen und sie so bewegungsunfähig machen.

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Cantaloop taucht wieder auf

Wir haben nachgerechnet: Zwischen dem letzten Beitrag auf dieser Seite und den heutigen Zeilen liegen mehr als 200 (!) Tage. Tage, in denen vieles passiert ist. Und vieles eben auch nicht. Monate ohne echtes gemeinsames Proben – das ging uns ganz schön an die Substanz. Ja, auch wir haben uns zwischenzeitlich virtuell getroffen, getestet, experimentiert und mit dem Engagement Vieler den Dienstagabend mit ein wenig Normalität bepinselt.
Aber ganz im Ernst: Chorsingen geht am besten live und in Farbe. Und damit haben wir im Sommer wieder angefangen! Unter den gebotenen Umständen, mit Hygienekonzept und Klappstuhl, aber umsonst und draußen bzw. an ungewöhnlichen Orten. Wir treffen uns in Parks, von denen viele noch nicht einmal wussten, dass es sie gibt. Wir sind zu Gast auf der Tribüne von Fußballstadien und untermalen die Spiele auf dem Platz mit einer ganz anderen Art von Fangesängen. Wir treffen uns auf Schulhöfen und/oder mit gebotenem Abstand im Klassenzimmer. Septette sind das Gebot der Stunde.
Und so ganz nebenbei merken wir, dass Corona vielleicht auch sein Gutes hat: Viele Töne haben sich im Langzeitgedächtnis festgesetzt – wie schön, was alles noch geht! Außerdem sind wir schon fast blind in der Lage, einen Mindestabstand von 2,50 Metern zu berechnen. Und wir werden insgesamt robuster. („Bei dem bisschen Nieselregen gehen wir doch nicht rein!“)
Am Wichtigsten aber ist: Man merkt, was gefehlt hat – und welch ein Glück es ist, wieder gemeinsam singen zu dürfen! Und weil Originalzitate von Chorleitern dies viel besser zusammenfassen als jedes erdachte Wort, bleibt nur zu sagen: „Das war wieder Chor, Leute!“
In diesem Sinne: Bleibt wachsam – wir hören uns!