Cantaloop Hamburg

Aktuelles

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Großes Kino im Kleinen Theater

Die frohe Kunde erreichte uns bereits ein paar Tage vor dem Konzert: Das Haus ist voll! Sauber! Die Bargteheider scheinen zu wissen, dass man der regnerischen Novemberdepression am besten mit guter Musik entflieht.
Uns waren die gefüllten Reihen noch mehr Balsam auf die Sängerseele- schließlich hatten wir am Vorabend des Konzertes sämtlich vor den Radiogeräten oder dem Laptop gehockt, um „unserer“ Sendung auf Deutschlandfunk Kultur zu lauschen. Und was ist? Wir wurden hinweggespült von einem Livekonzert aus der Berliner Philharmonie, das einfach kein Ende nehmen wollte. (Aber: Der „Nachsende-Termin“ steht schon fest: Donnerstag, 04.01.2018, 22 Uhr- OHNE vorheriges (Live-)Konzert!).

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Oktober-Fest

Wie gut, dass es jetzt passiert!
Ort: Samstag, 07. Oktober, Aula der Rotheschule. Während es draußen nachmittägliche Bindfäden regnet, feilt Cantaloop am letzten Schliff für den sonntäglichen Auftritt bei der Choralle, dem Hamburger Vorentscheid des Deutschen Chorwettbewerbs. Und nebenbei glättet der eine oder andere auch die letzten Unsicherheiten. Wann heißt es slide, wann heißt es glide? (Chöre der Kategorie G.1 wissen vermutlich, wovon wir sprechen!) Ist die Achtel nun vorgezogen oder nicht? Wie gut, dass es jetzt passiert! Und nicht morgen!

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Auftritt mit Aussicht

Dem Himmel so nah – oder auch: der höchste Auftritt in der bisherigen Cantaloop-Geschichte. Das war für uns die „Lange Nacht des Singens“ in der Elbphilharmonie. Wann konzertiert man schon in der 13. Etage mit Blick auf das grandiose hanseatische Hafenpanorama? Singt sich mit den Vokalkünstlern von Voces8 ein? Und schmettert zum Finale Händels Hallelujah im Großen Saal gemeinsam mit rund 1000 Mitsängerinnen (einschließlich des fast schon obligatorischen Selfies)? Wenn an diesem ​ersten ​Julitag eines deutlich wurde, dann dies:

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Vielviel Resonanz

“Und wo steht der Chor?!”
Manch ein Gast mag sich beim Betreten des Raumes verwundert die Augen gerieben haben. Entsprachen die in Form einer Arenabühne ausgerichteten Stuhlreihen nicht der Sitzordnung, die man im Allgemeinen von Chorkonzerten gewohnt ist. Überhaupt war einiges anders an diesem Juniabend – auch für uns. Aber dies war ja auch nicht irgendein Konzert – es war der Abend, auf den wir, großzügig gerechnet, seit knapp zwei Jahren hingearbeitet hatten – beginnend mit der Entscheidung, das „Experiment CD“ anzugehen.

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Frisch gepresst: Cantaloop feiert sein CD-Debut!

Wir lieben die Bühne. Und wir glauben, bei einem Chorkonzert geht noch mehr als der Dreiklang Aufgang, Singen, Abgang. Im Juni erweitern wir deshalb unser Programm und schmeißen nach dem letzten Ton das DJ-Pult an. Es gibt schließlich einen Anlass. Nach vielen Stunden Fleißarbeit im Hamburger Konservatorium im Herbst 2016 und dem aufwändigen Feinschliff im Frühling ist es soweit: Wir haben unsere erste CD produziert! Ihr wollt zu den Ersten zählen, die sie hören? Dann kommt zu unserer CD-Release-Party mit Konzert. Karten gibt es in unserem >>Ticketshop.

Zur CD selbst: „Kaleidoscope Songs“ versammelt ​ein Dutzend​ unserer vokalen Pop-Perlen als Hörgenuss „to go“. Das möchten wir gerne mit Euch feiern und laden am 17. Juni um 21:00 Uhr (Einlass ab 19:30) zur CD-Release-Party in den >>resonanzraum im Bunker Feldstraße (Feldstraße 66, 20359 Hamburg). In Teil eins präsentieren wir unser CD-Repertoire live, Teil zwei ist dem Tanz zu den gepflegten Sounds des Dj-Duos Señor Rita und Monsieur Le Schlö nebst gut bestückter Bar vorbehalten. Und die Nächte auf St. Pauli sind lang…!

Der resonanzraum, Hamburgs Club des Jahres 2016, ist klein aber fein: Mehr als 300 Personen (davon 40 CantaloopsängerInnen inklusive) passen nicht hinein. Ein schnelles Händchen im Vorverkauf wird daher wärmstens empfohlen!
Karten für 15,00 Euro für Konzert+Party gibt es in unserem >>Ticketshop. Wer es nur zur anschließenden Party schaffen sollte (dies aber nicht zu laut sagen!), ist ab etwa 22:30 Uhr mit 5,00 Euro direkt vor Ort dabei – wenn die Platzverhältnisse das zulassen. Also lieber auf Nummer sicher gehen.

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Reif für die Insel

Das Cantaloop-Konzertorga-Team hatte ganze Arbeit geleistet: Bereits auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Station entgingen dem aufmerksamen Zeitgenossen nicht die kleinen Flyer, fein säuberlich an jeden zweiten Posten geklebt und versehen mit einem dicken Pfeil und dem Zusatz „Cantaloop & Pigekor“.
Von nun an war es ein wenig wie bei einer vorgezogenen Suche nach Osterüberraschungen – hinter welcher Ecke würde der nächste Hinweis lauern? Dabei war doch erst der erste April, die Hinweise jedoch alles andere als scherzhaft gemeint. Führten sie doch mitten hinein ins Tor zur Welt.

Der Mariagerfjord Pigekor: Lights, Sound, Groove, Show – Fotos von Götz Markward

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Santa Fu und -Claus

Nervosität und Anspannung vor einem Chorauftritt sind nicht ungewöhnlich – zeigen sie doch, dass sich die SängerInnen, die in Kürze die Bühne betreten, intensiv vorbereitet haben, „abliefern“ wollen und mit vollem Herzen dabei sind. Anspannung war auch an diesem sonnigen Freitag spürbar, als sich Cantaloop auf einem Parkplatz im Hamburger Norden versammelte. Wenngleich diese bei vielen von uns noch etwas umfangreicher war als sonst. Und die durch folgende Aussagen nicht eben gemindert wurde:
„Haben Sie alle bereits Ihre Ausweise und Telefone abgegeben?“
„Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn das Publikum mit verschränkten Armen auf den Stühlen sitzt und keinerlei Emotionen zeigt. Wenn Teile der Zuhörer aufstehen und den Raum mitten im Konzert verlassen, wenn geredet oder gefeixt wird. Viele werden Ihre Art von Musik nicht gewöhnt sein.“
„Nach dem Konzert bleiben Sie bitte so lange auf der Bühne stehen, bis die Zuhörer den Raum verlassen haben.“
„Und wenn irgendwo während des Konzerts ein Handy klingelt, muss ich die gesamte Veranstaltung abbrechen. Da kenne ich nichts!“

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