Cantaloop Hamburg

Ein Abend mit „Happy Ending“

Die besten Konzerte sind jene, bei denen selbst der Gastgeberchor noch überrascht wird. Und die Überraschung war groß bei den Damen und Herren vom ChorColores (und nicht weniger bei uns) angesichts der Besucherschlange, die sich bereits 50 Minuten vor Konzertbeginn vor der Pauluskirche aufgereiht hatte. Um kurz vor sieben waren nicht nur sämtliche Plätze, sondern auch die eilig herbeigeschafften zusätzlichen Stühle besetzt – unsere Schleswiger Freunde verstehen offensichtlich etwas von guter Öffentlichkeitsarbeit. Und noch viel mehr von Gastfreundschaft und gutem Gesang! Die rund 45 SängerInnen unter der Leitung von Björn Mummert präsentierten im ersten Teil des Abends ein Programm aus Klassikern und Eigenkompositionen, bei dem man einfach mitgehen musste: Wippend, summend,  schwingend.  Da war weit mehr als „love in the air“!
Cantaloop übernahm daraufhin gerne den Staffelstab – und wir merkten bereits nach dem Auftakt mit Adeles „Skyfall“: Es geht richtig was im Publikum! Der gute Draht in den Zuschauerraum setzte noch eine zusätzliche Portion Adrenalin frei- und sorgte auch für zwei erfolgreiche Premieren: James Bays „Hold back the river“ im bedächtig und rhythmisch erfrischenden Arrangement von Christoph Gerl feierte ebenso Feuertaufe wie die „doppelte“ Sara Bareilles, deren Song „Kaleidoscope Heart“ nahtlos in ihr zweites Werk „Uncharted“ überging und exklusiv für Cantaloop von Till Buddecke in Szene gesetzt wurde.
Apropos Feuertaufe: Gleich fünf „Loopies“ feierten in Schleswig ihre Bühnenpremiere und bescherten gemeinsam mit den Sängern beider Chöre dem perfekten Abend ein „Happy Ending“. Was will man mehr?