Cantaloop Hamburg

2015-04-17_14h29_06

Ein Sixpack Erfrischungen

Das wurde aber auch Zeit. Genau sechs Monate und acht Tage hatten wir uns rar gemacht von den näheren und ferneren Konzertbühnen. Und so war es uns eine Ehre, an diesem sehr frühlingshaften Freitagabend einen Abstecher ins idyllische Bergedorf zu machen. Der Chorverband Hamburg, die Körberstiftung und die Bergedorfer Zeitung hatten mit dem 1. Chorfestival Bergedorf gewissermaßen die Picknickdecke ausgebreitet, auf der wir uns entspannt niederließen und ein erfrischendes vokales Sixpack beisteuerten.
Die Bergedorfer Zeitung bescheinigte uns eine „atemberaubende Akkuratesse“ … das erfrischt unser Chorgemüt doch ganz ungemein.
Da wir während unserer konzertanten Fastenzeit natürlich keinesfalls untätig geblieben waren, konnten wir dem vollbesetzten Saal im Haus im Park neben drei Klassikern auch drei geschmackliche Neuheiten anbieten: Für die mild-fruchtige Note sorgte Tina Dicos All I see im Cantaloop-Exklusiv-Arrangement von Patrick Ehrich; Kimbras Settle Down, für uns in Szene gesetzt von Till Buddecke, vereinte gekonnt süßsaure Elemente, während Don´t you worry child der Swedish House Mafia (arrangiert von unserem Christoph Gerl) würzig-feurig daherkam.
Das Bergedorfer Publikum nahm nicht nur die Premieren mit Begeisterung entgegen und bewies Durchhaltevermögen: Obwohl es eigentlich nicht vorgesehen war, klatschten die Zuhörer uns, schon fast aus dem Saal entschwunden, für ein ungeprobtes Spontanfinale nach einem rund dreistündigen Konzertabend, zurück auf die Bühne. Wer kann da schon Nein sagen?
Wir halten fest: Der Geschmackstest ist bestanden, die Serienproduktion ist angelaufen. 2015 steht für uns schließlich noch das eine oder andere Picknick auf dem Programm.