Cantaloop Hamburg

21. April 2012 | Kolosseum, Lübeck

Wirklich interessante Entdeckungen macht man manches Mal erst auf den zweiten Blick: Die wenigsten von uns hätten in dem unauffälligen Haus an der Lübecker Durchgangsstraße mit dem Kolosseum einen wunderschönen Konzertsaal erster Güte vermutet. Unsere Gastgeber, die Baltic Jazz Singers, deren Einladung zum dritten Durchgang der von ihnen initiierten Konzertreihe ‚Voices only’ in der Marzipanstadt wir natürlich keinesfalls ausschlugen, waren einfach großartig: Perfekte Organisation von Anfang bis Ende inklusive Gummibärchen und Sekt zum ‚Lockermachen’ sorgten bei uns für das ultimative Wohlgefühl bereits vor dem Auftritt. Das, was die Baltics dann vor komplett ausverkauften Haus auf die Bühne zauberten, war ebenso perfekt: Sie hatten sich nicht nur innerhalb eines knappen Jahres ein gänzlich neues Programm erarbeitet, sondern sorgten auch für eine gesangliche Steilvorlage, derer wir uns würdig erweisen wollten.

Und so gab es in Lübeck gleich drei Cantaloop-Neuheiten auf die Ohren: ‚Heaven or Hell’ des finnischen Multitalents Osmo Ikonen fand ebenso begeisterten Anklang beim Publikum wie das Arrangement ‚Count to ten’ der dänischen Songwriterin Tina Dico, die, vor einem Jahr in Deutschland nahezu unbekannt, inzwischen schon kaum mehr als Geheimtipp bezeichnet werden kann – zu Recht! Die dritte Premiere, mit der wir als Hamburger Jungs und Deerns ordentlich Lokalkolorit ins Spiel brachten, fand auch in einem Artikel der Lübecker Nachrichten Anklang: „Es war dann das letzte Stück, das dem Ganzen noch einen draufsetzte: Jan Delays Nummer-eins-Hit ‚Klar’, fein arrangiert von Christoph Gerl und stark gesungen von Cantaloop.“ Und die LN wussten über unser Programm noch mehr zu berichten und lobten „Blitzsaubere Intonation, lupenreinen Groove, perfekt ausbalancierte Akkorde“ sowie einen schwebenden und tanzenden Chorleiter.