Cantaloop Hamburg

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Das Beste kommt zum Schluss!

2013 haben wir den Ausdruck Jahreskreis sehr wörtlich genommen und kehrten am 21. Dezember dorthin zurück, wo ein überaus erfüllendes Cantaloop-Jahr am 02. Januar seinen Anfang nahm. Wer kann schon Nein sagen, wenn die ausverkaufte Hamburger Laeiszhalle ruft? Und wenn mit Maybebop und The Real Group zwei ganz große Namen den Abend begleiten?
Nach umfangreicher herbstlicher Vorbereitung wurde es Zeit, endlich wieder Bühnenluft zu schnuppern. Oder, um es mit Christophs Worten zu sagen: „Irgendwann ist´s auch gut mit hinfiebern. Unsere Musik muss raus!“ Dem hatten wir nichts hinzuzufügen und setzten den Startpunkt für ‚A Cappella Christmas’, wiederum perfekt umsorgt von der Hanseatischen Konzertdirektion.
Solch weihnachtliches Motto verpflichtet, deshalb stimmten wir mit mehreren ‚Weihnachtsblöcken’ auf das bevorstehende Fest ein und schlugen den Bogen von beschwingt (Tochter Zion, Arr. Martin Carbow) zu beseelt (Sind die Lichter angezündet, Arr. Christoph Gerl).
Was sind jedoch unsere Konzerte ohne Cantaloop-Premiere? Wir hatten diesmal gleich zwei davon im Angebot: Zunächst machten wir die Bühne frei für den Alt I, der als Leadstimme in ‚Broken’ (Komp. Kajsa Vala, Arr. Line Groth) die Zerbrechlichkeit des Lebens auf eindringliche Weise spürbar werden ließ. Und dann war da noch Lina, die im ‚Norwegian Boatsong’ von Silje Nergaard im Arrangement von Patrick Ehrich rudernd im Nebel der nordischen Schärenlandschaft verschwindet.
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Mit unserem Aarhus-Wettbewerbs-Stück ‚Skyfall’ von Adele beendeten wir hochzufrieden unseren Teil des ersten Konzertabends und lauschten anschließend den äußerst gut aufgelegten Herren von Maybebop, die es sich wiederum nicht nehmen ließen, auf Zuruf aus dem Publikum eine Sambanummer zu improvisieren, in denen die Wörter Ostern (nichts liegt kurz vor Weihnachten näher), Rote Flora (deren umkämpfte Existenz an diesem Abend bis in die Laeiszhalle reichte) und Besenreiser (Was war das doch gleich?) vorkommen mussten. Die Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert.
Das Programm der Real Group war ein Selbstgänger, spätestens bei der skandinavischen Version von Georg Michaels „Freedom! ´90“ kochte der Saal, wurde aber bei der abschließenden gemeinsamen Zugabe aller Beteiligten (Happy Xmas, War is Over, Arr. Oliver Gies) wieder auf besinnliche Basis heruntergefahren. Ein toller Abend, der nach mehr verlangte.
Und es gab mehr! Gleich am nächsten Tag (22. Dezember) im wiederum ausverkauften Theater am Aegi in Hannover, in bewährter Dreierkombination. Ein bislang weißer Fleck auf der Cantaloop-Landkarte, der nun bunt gefüllt ist und uns, wie ein Blick ins Gästebuch verrät, den einen oder anderen zusätzlichen Fan in der Leinestadt beschert haben dürfte. Hannover? Gefällt uns!

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